Aktuelles von mir und meiner RecceRent GmbH



Winterfahrtrainings 2017
Vom 02.04.17

Nachdem ich ja mehrfach schon nach Winterfahrtrainings gefragt wurde, startete ich heuer im Januar selbst. Beim ersten zusammen mit Andi Wittmann, in seinem früheren Leben Profi-Mountainbiker und Freerider, aber halt ebenso vom Motorsport Virus infiziert und beim anderen Training zusammen mit Reini Sampl, mit dem ich mir ja bei der Oberland Rallye das Rallyeauto geteilt habe und dem Ice Master in Person himself, im Lungau auf Top präparierten Pisten….

Aber, Winterfahrtraining? Was für Perfektionisten, Abenteurer, Leute, die ihre Grenzen austesten wollen? Da ist viel Wahres dran. Es dreht sich alles auf  Eis und Schnee – im wahrsten Sinne des Wortes. Alle sind mit ihren eigenen Fahrzeugen angereist, es wäre aber auch möglich gewesen, bei winterfahrtaining.at ein Fahrzeug zu mieten. Optimale Voraussetzungen für das annähern ans Limit  haben wir auf der Trainingsstrecke im österreichischen Lungau, wo die verschiedensten Fahr- und Gefahrensituationen auf Schnee erfahren werden können. Für mich als Rallyefahrer ist das Wintertraining besonders reizvoll, weil sich der Parcours auch mal ändert. Minustemperaturen, Schnee, Eis, und nach ein paar Runden wird es oftmals auch glatter.  Da kommt das Fahrzeug leichter zum Rutschen und die Teilnehmer kriegen ein perfektes Gefühl für den Grenzbereich. Das ist Fahrspaß pur und macht mega Laune.

Zuerst aber geht’s für die Teilnehmer in den Schulungsraum. Dort erzählen wir kurz was von Fahrphysik, Fahrbahnbeschaffenheit, Reibungsverlust durch Glätte und Grip auf aufgerautem Eis. Natürlich wollen die meisten Heißsporne nicht richtig zuhören sondern losfahren – immer dasselbe.

Endlich auf der Piste ist der Haufen nicht mehr zu bremsen. Driften, Yes. Aber um mal den Oberlehrer rauszuhängen, jetzt zeigt sich auch gleich, wer vorhin aufgepasst hat und wer schon geistig auf der Strecke war. Manche kriegen die Eischallenge auf Anhieb hin, andere wirken dagegen noch ein bisschen hilflos und brauchen ein wenig Ermunterung, zur Not, indem ich mich selbst an ihr Steuer setze. Mein Ruf des versierten Rallyefahrers ist da für mich nicht unbedingt hilfreich, ich bin ja schließlich kein Herrgott und muss mich auch erstmal auf die verschiedenen Vehikel einstellen. Aber Toitoitoi, meist passt das schon. Auch die Teilnehmer werden von Runde zu Runde mutiger und souveräner, und wenn sie´s allzu sehr vergeigen, gibts eine Ansage übers Walkie-Talkie.

Es ist eine alte Weisheit, dass die Kursteilnehmer nach spätestens drei Stunden übermütig werden und es gerne mal drauf anlegen, die Sau rauszulassen. Also lieber einen Break und eine Stärkung ehe sich noch einer was tut. Mit viel Gejohle, Geprahle und Gelächter gehts anschließend nochmal auf die Piste und siehe da, es macht einen Riesenspaß zu beobachten, wie sich alle plötzlich trauen und immer besser werden. Zum Schluss geht’s auf den Großen Parcour und jetzt gibt’s kein Halten mehr. Um halb fünf ist Feierabend. Wer einen Tag lang auf der Winterstrecke trainiert hat, kennt den Grenzbereich seines Autos, weiß, wie er es zur Not einfangen kann und was er tun muss, wenn der Wagen doch mal ausbricht. Er hat ein höheres Bewusstsein für winterliche Straßenverhältnisse und ist sensibilisiert für die Herausforderungen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Und, last but not least: Er hat einen großartigen Tag mit einer Menge neuer Erfahrungen und viel Spaß erlebt. Und natürlich mit Super-Trainern! Wer Blut geleckt hat, erfährt auf meiner Inernet oder facebook-Seite, wann es wieder losgeht mit dem Wintertraining. Man sieht sich ...


Rallye Köln Ahrweiler 2015 - Back to the Roots
Vom 13.11.15
Rallye Köln Ahrweiler 2015 - Back to the Roots

Als ich 2002 die Bestätigung von Suzuki bekam das ich für die Japanische Marke die Junior Weltmeisterschaft vertreten soll, war ich mehr voller Motivation und mega happy. Bei der 1. Zusammenkunft mit meinem Arbeitsgerät, dem Suzuki Ignis S 1600 war ich dann aber doch ein bisschen überrascht von dem Fahrzeug. Als Serienfahrzeug war der Ignis nicht unbedingt als Motorsport Waffe zu erkennen, aber jetzt mit dicken Backen und Spoiler, für mich persönlich sehr aggressiv. Trotzdem glaube ich war der Ignis in der 3 Türer Version als Super 1600 das höchste Auto und dadurch wohl auch nicht das Windschlüpfrigste in dieser Klasse. Egal wie, bei der Rallye Monte Carlo gelang es mir schon in die Punkte zu fahren und mit dem 6. Platz unser Jahresziel vom Suzuki Team zu erreichen. Mit der Deutschland Rallye 2002 dann standen wir auf dem Podium und erzielten sogar die ersten Bestzeiten. Da ich viele Tests fuhr und auch sonst viel im Rallyeauto sas, war ich fahrerisch mehr als fit und sehr gut drauf. Als ich 2004 dann nochmals mit dem Ignis S 1600 in den gelben Werksfarben, diesmal aber in der Deutschen Rallyemeisterschaft unterwegs war , hatten wir auch eine Menge Spaß und erreichten dort sogar noch den Vize Titel. Nach diesem Jahr wurde dann der 3 Türer vom 5 Türer abgelöst und in den 5 Türer flossen alle Verbesserungen und Neuerungen. Daraufhin wurden alle 3 Türer Super 1600 aus dem (Rallye) Verkehr gezogen und Verschrottet um nicht die doppelte Lagerhaltung zu haben. Die passenden Ersatzteile die zum 5 Türer passten, wurden natürlich weiterverwendet. So kam es, das eigentlich nur ein einziger im Japanischen Museum überlebte… Aber da ich damals für die Entsorgung zuständig war, überlebt noch ein weiterer, den ich mit Akribie nun zu neuem Leben erweckt habe, diesmal aber in Weiß.
Was gibt es für eine bessere Rallye als die Köln Ahrweiler, die Youngtimer Rallye schlecht hin in Deutschland, für den ersten Einsatz dieses Fahrzeugs. Nachdem die 3 Städte Rallye mit dem Porsche und mit Jan Enderle als Copilot so gut geklappt hat, war Jan auch hier als Navigator gesetzt. Das Team bestand aus ehemaligen Mechaniker Matthias German und Michael Jäger, sowie dem Röttele Racing Team. Für weitere Motivation sorgte noch meine Tochter, die endlich mal live sehen wollte, was ich sonst von früher so alles erzählte.
Das Training klappte eigentlich sehr gut, aber das schlechte Wetter gab mir schon ein paar Sorgenfalten auf die Stirn. Kalte Temperaturen und eine völlig neue Reifengeneration, die ich vorher noch nie ausprobiert habe, weckten in mir dann doch eine Unruhe, die dann mit der Angst sich zu blamieren, da ich ja fast gar nicht mehr in Rallyeautos sitze, in eine Art von Aufregung vermischte. Die ersten beiden Wertungsprüfungen fanden dann auch noch in der Nacht statt, so konnte meinen Gesichtsausdruck wenigstens keiner sehen.
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Auf der 1. WP hatten wir dann keine Probleme, obwohl die Bremspunkte Beschämend und für meine Verhältnisse um Welten zu früh waren ging die Zeit als 8.schnellster eigentlich in Ordnung. Mensch und Material hatten sich angefreundet… Nach ca. 2km auf der 2. WP ging dann die Wassertemperatur am Ignis in die Höhe. Daraufhin reizte ich die vollen 9000 U/min nicht mehr voll aus und schaltete schon früher. Der Ignis hatte dann leider gefühlte Serienleistung, aber ich dachte das wir so dann vielleicht doch noch das Ziel der Wertungsprüfung erreichen. Als wir dann eigentlich nur noch über die Ziellinie schlichen, kochte das Kühlwasser über und es drückte es aus dem Überlauf. Trotzdem reichte es nochmal zur 8. Gesamtzeit. Vom Ziel weg, rollten wir dann noch ein paar Km weiter, aber wir sahen uns gezwungen um größere Schäden zu vermeiden, die Rallye zu beenden.
Natürlich waren alle geknickt, aber am gleichen Abend wurde dann noch Jans Geburtstag deftig gefeiert und für die nähere Zukunft geplant. Es wird also nicht der einzige Einsatz bleiben. Der Motor ist bei Gerent Motorsport in besten Händen und ich werde mich auch an meiner Nase packen und mehr mit dem Ignis üben und testen vorher. Beim nächsten Mal sind wir dann näher an dem „Alten“ Niki dran und wieder mehr eins mit dem Ignis Super 1600

Gruß, Euer Niki

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RALLYE 200 Südliche Weinstraße 2012
Vom 25.02.12

Nachdem ich 2011 schon mit meinem S1600 dort als Vorwagen unterwegs war und die Veranstaltung hinsichtlich Wps und Ablauf sehr positiv in Erinnerung blieb, versuchte ich 2012 nun in Wertung mein Glück. Als Fahrzeug kam dieses Mal aber der frisch aufgebaute Swift Sport in der Klasse F9 an den Start. In erster Linie wollte ich das Fahrzeug präsentieren und zeigen, dass es wohl eines der schnellsten in dieser Klasse ist. Ich konnte auch Jan Enderle wieder überzeugen mitzufahren und er ließ dafür sogar Angebote wesentlich PS stärkerer Fahrzeuge sausen. Beim Besichtigen der Wps stellte sich heraus, das die neue Wp auch sehr anspruchsvoll war und mit einer längeren Bergab Passage zum Schluss zum Auto passen konnte. Die erste Wp, ein einfacher Rundkurs, war optimal für mich zum eingewöhnen. Trotzdem passierten einige Flüchtigkeitsfehler und so ging die Zeit in Ordnung. In den weiteren Wps lief es immer Besser und zum Schluss fuhren wir noch eine 13. Gesamt Zeit mit dem Swift. Wie immer hat es mit Jan eine Menge Spaß gemacht und wir feierten den Klassensieg noch recht lange… Erfreulicherweise verlief alles Reibungslos und der Swift wie am Schnürchen. Ich muss das Fahrzeug nun aber verkaufen, da noch einige Projekte in meiner Halle stehen.

Gruß, Euer Niki


SUZUKI SNOW CAMP 2011
Vom 18.12.11
SUZUKI SNOW CAMP 2011

Von 11.-18. Dezember fand dieses Mal das Suzuki Snow Camp in Obertauern statt.

Die letzten Tage vor dem Event wurde hauptsächlich mit Hoffen auf Schnee verbracht. Aber pünktlich zur nächtlichen Anreise kam der erhoffte Schnee.

Am nächsten Morgen inspizierte ich mit meinen Co-Instruktoren Jan Enderle und Axel Hofmann, die Ihre Sache hervorragend machten, die Location für die Fahrsektionen. Bei der Einfahrt in das Alpine Driving Center in Tweng waren wir alle von den Socken. Echt der Hammer! Solche tollen und hervorragend vorbereiteten Strecken hatten wir noch nie. Sofort baute jeder seinen Parcours auf und wir hatten auch noch Zeit um uns ein bisschen auszutoben.

Über die ganzen Tage verteilt kamen Jounalisten, Händler und Gewinner von Gewinnspielen für das Snow Camp. Bei Jan konnten Sie sich im Gelände über die Qualitäten des Gand Vitaras und des Jimnys vertraut machen. Axel hatte auf der Dynamikfläche die ganze Suzuki Allradpalette am Start und bei mir konnte man die flottere Gangart im Kizashi und im SX4 erlernen und erfahren…© by www.nikischelle.de

Hier konnte jeder sehen, das diese beiden Fahrzeuge zum Mega Spass haben auf Schnee und Eis locker ausreichen und eben halt in Sachen Preis Leistung unschlagbar sind.

Wer dann noch nicht genug hatte, konnte sich noch mit den ATVs austoben oder bei mir im neuen Swift Sport mit Spikes ein paar Runden drehen.

Nach der Veranstaltung gab es keinen der nicht absolut happy war, uns natürlich eingeschlossen.

Ein Dank natürlich noch an Suzuki und deren beteiligten ,Siggi und Moni von  der Agentur Süss, der Car Care Crew von Olli Strauss, den Helfern vom Alpinen Driving center, meinen Instruktoren und der netten Gäste und deren meist gute Disziplin…

Euer Niki

Weiter Bilder vom Snowcamp findet Ihr unter EVENTS


Endlich wieder Schotter
Vom 29.09.11

Lausitz Rallye 29.9.-1.10.

 Beim Umräumen in die neue Halle, stellte ich fest das noch einige gut gebrauchte Schotterreifen in meinem Lager sind. Da in Kürze die Lausitz Rallye anstand wurde diese dann trotz anstehendem Umzug eingeplant.© by www.nikischelle.de

Nachdem die letzten Einsätze mit Johny Blom in seinem Citroen stattfanden, dachte ich mir, wäre es an der Zeit, ihn ein Mal in meinen Swift ein zu laden. Auch Wolfgang Rasper half mit das Projekt zu realisieren und einige meiner alten Servicemechaniker waren auch sofort mit dabei. Leider musste Johny nach dem Unfall seines Vaters kurz vor der Rallye verständlicher Weise absagen.

Nach dem durchschauen der Starterliste sah ich das Claudia Harloff nicht am Start war. Aus den Zeiten vom Suzuki Rallye Cup wusste ich, als Sie mit Jeffrey Wiesner unterwegs war, das sie ja „schmerzfrei“ sein musste….

Zum Training stellte Sie auch noch ein Top präpariertes Trainingsauto zur Verfügung

und nach den ersten WPs passte die Kommunikation auch perfekt.

Im Shakedown, der total staubig war, merkte ich aber, dass das Zuhören beim Aufschrieb den Sie mir diktierte, mir nicht mehr so locker von der Hand ging wie früher. Denn jetzt drifte ich alleine bei den GRIP Drehs um die Ecken und niemand sagt wo´s längs geht.

Als Wir dann auch noch im 4.Durchgang des Shakedowns um ein Haar auf das WRC eines Ho(h)lländers draufgeknallt wären, war ich für die Rallye doch ein bisschen verunsichert. Dieser Voll….. machte mitten drin, wo alle voll fuhren, einfach den Aufschrieb in geruhsamen Wohnwagen Tempo!!!! An einer anderen Stelle, wäre die Rallye für uns schon beendet gewesen und er hätte sicher auch nicht starten können…

Auf der ersten WP war dann eine Wasserdurchfahrt und selbige durchfuhr ich vollmotiviert  wie ein Anfänger Vollgas um gleich mal die Stoßstange ab zu montieren. Um selbige dann auch noch gänzlich unbrauchbar zu machen, gings auch noch Vollgas drüber hinweg…  Ein Dank noch an die Zuschauer die dann die Reste mit dem Nummernschild am Service vorbeibrachten.

Die ersten WPs waren äußerst staubig und ich war froh das wir den Tag heil überlebten.

Am 2. Tag gings dann lockerer zur Sache. Ich versuchte den Swift nun flotter zu bewegen, aber den Spaß Faktor (Querfahren) nicht außer Acht zu lassen.© by www.nikischelle.de

Irgendwann am Nachmittag übertrieb ich es ein bisschen und ich rasierte ein paar Christbäume. Die ersten Kleinen gingen noch unterm Auto seitlich durch bis ein größerer das Auto stoppte und mich am öffnen meiner Fahrertüre hinderte.

Aus eigener Kraft war es nicht direkt möglich aus der misslichen Lage zu kommen, so rannten Claudia und ich sofort der Strecke entgegen um den Nachfolgenden Fahrer zu warnen.Für mich war die Rallye gelaufen, doch jetzt kam ein Posten dazu und Claudia mobilisierte nochmal alle Kräfte und wir kamen raus.

Helm auf, angurten und weiter gings. Für mich gings ab jetzt nur noch um Show und der Swift ging noch querer, weil mit diesem Zeitverlust sollte die Sache gelaufen sein.

Am Ziel der Rallye waren wir dann alle überrascht, dass es doch noch zum Sieg in der 2 WD Wertung gereicht hat.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich wirklich noch weit von meinem damaligen Level entfernt war.

Von meiner Seite nochmals vielen Dank an alle für die Unterstützung, das ich die Rallye überhaupt fahren konnte. Das ist nicht nur ein BlaBlaBla, sondern ehrlich, ohne jeden meiner Helfer, hätte es nicht geklappt.

Vielen Dank , Euer Niki

P.S. Ich will wieder Fahren…

pdf-Dateiformat Endlich wieder Schotter - Lausitz Rallye 29.09. - 01.10


Recce Rent Team mit größten bisherigen Erfolg
Vom 10.10.10
Recce Rent Team mit größten bisherigen Erfolg

Von 30.September bis 3.Oktober fand in den Vogesen die Rallye de France, der vorletzte JWRC Lauf mit den Super 1600 Fahrzeugen statt. Am Start mit dem Suzuki Swift S 1600 des Recce Rent Teams, Jeremy Ancian und Damien Mecy.
Nach 2 Tests im Vorfeld war für alle klar, das man hier mit um den Sieg kämpfen will. Durch unbeständiges Wetter und den daraus schwierigen Bedingungen, konnte man nie wissen ob das Fahrzeug wieder heil zum Service Park kommen wird. Ende des 1.Tages war man mit dem 3. Platz und einem Zeitrückstand in Schlagweite zufrieden. Im Laufe des 2. Tages konnte mit ein paar Bestzeiten die Führung übernehmen und diese am 3. Tag verteidigen.
Somit kam in der letzten Saison der JWRC der immer erhoffte Sieg zustande. Ein Großes Lob nochmal an Jeremy Ancian, Damien Mecy und natürlich an Suzuki France, die den Einsatz ermöglichten. Jetzt wäre vielleicht in einer weiteren Saison die Chance auf weitere Spitzenplätze möglich geworden, aber leider wird die Serie nun auf identischen Fords bestritten…

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Podestplatz nach Hitzeschlacht
Vom 10.07.10
Podestplatz nach Hitzeschlacht

Rund um Lebach im Saarland fand die 6. Auflage der Rallye Lebacher Land statt. Diese zur saarländischen und zugleich zur luxemburgischen Rallye200- Meisterschaft zählende Veranstaltung zeichnete sich erneut durch äusserst anspruchsvolle Strecken sowie durch einen traditionell hohen Schotteranteil aus. Zusätzlich stellte die große Hitze die Teams auf eine harte Probe. Wie schon bei der Litermont-Rallye, so schickte TransSport - Racing auch in Lebach mich in einem Citroën C2R2MAX ins Rennen. Nach dem gelungenen Einstand in Piesbach konnte ich erneut mit meinem luxemburgischen Beifahrer Johny Blom einmal mehr beweisen, dass mit dem kleinen Franzosen auf den vorderen Rängen stets zu rechnen ist. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase an die in dieser Meisterschaft vorgeschriebenen Reifen konnten in der zweiten Schleife starke Zeiten gefahren werden, was sich im Endergebnis durch einen erneuten dritten Gesamtrang widerspiegelte. « Die anspruchsvollen Strecken der Rallye Lebacher Land haben mir viel Spaß gemacht. Der C2R2MAX war wiederum perfekt vorbereitet und wir hatten trotz großer Hitze keinerlei Probleme.

Mein Dank gilt erneut TransSport - Racing für die tolle Zusammenarbeit!

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Litermont Rallye - Erstmals im Citroen C2R2 Max
Vom 29.05.10
Litermont Rallye - Erstmals im Citroen C2R2 Max

Podestplatz für Niki Schelle und TransSport Racing

Unter strahlendem Sonnenschein rund um Piesbach im Saarland fand die 21. Ausgabe der ADAC Litermont-Rallye statt. Mit von der Partie war ich zum allerersten mal mit einem von TransSport Racing eingesetzten Citroën C2R2MAX. Bereits beim Shakedown in Piesbach am Freitagabend wurde nach ein paar Feinabstimmungen klar, dass die Kombination Niki Schelle -C2R2MAX von Beginn an funktionieren sollte. „Die Traktion des kleinen CitroënC2R2MAX ist unglaublich, besonders auf Schotter".Zusammen mit seinem luxemburgischen Beifahrer Johny Blom konnte dann auch gleich bei der ersten WP eine Gesamtbestzeit verbucht werden. Auf den folgenden Prüfungenkonnten immer wieder Top3-Zeiten gesetzt werden. In WP5, ein Rundkurs mit hohem Schotteranteil, in welcher man am morgen noch eine Bestzeit einfahren konnte, sollte die Offensive des deutsch-luxemburgischen Duos unterbrochen werden. „Beim zweiten Durchgang wurde ein langsamerer Teilnehmer unmittelbar vor uns in den Rundkurs hineingestartet. Beim Versuch, ihn im dichten Staub zu überholen habe ich mich gedreht. “Die durch den Zeitverlust entstandene Aufregung brachte dann auf der folgenden Verbindungsetappe einen folgenschweren Konzentrationsfehler mit sich. „Vertieft in die Analyse der Geschehnisse aus WP5 verpassten wir eine Autobahnausfahrt. Hätte es kurz danach eine weitere Ausfahrt gegeben, wären wir sicherlich rechtzeitig an der folgenden Zeitkontrolle gewesen, doch diese lag leider über 11km entfernt. “So ging auf dem Weg zur nächsten Wertungsprüfung wertvolle Zeit verloren, welche eine Strafe von 70 Sekunden mit sich brachte.Damit war klar, dass auf den folgenden 9 WPs an den Gesamtsieg nicht mehr zu denken war. Mit zwei weiteren Prüfungsbestzeiten sowie ständigen Top3-Platzierungen konnten dennoch Akzente gesetzt werden, wodurch am Ende der dritte Gesamtrang und damit ein Podestplatz herausspringen sollte.„Ohne die Zeitstrafe hätten wir die Rallye gewonnen. Umso ärgerlicher ist für mich dieser vermeintlich kleine Fehler. Wir konnten jedoch beweisen, dass ein Bayer und ein Luxemburger in einem französischen Auto ganz schön viel erreichen können und ich hoffe, dass unsere Partner uns in Zukunft noch weitere Projekte ermöglichen“ so auch Beifahrer und Teamchef Johny Blom.

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Presse-Newsletter - Nr 1
Vom 14.05.10
Presse-Newsletter - Nr 1

© by www.nikischelle.de

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Liebe Leserinnen und Leser,
mit diesem Presse-Newsletter stellen wir Ihnen regelmäßig Neuigkeiten rund um unsere Dienstleistungen, unsere Motorsportaktivitäten sowie unser Unternehmen vor.
Wir haben uns dabei vorgenommen Ihnen somit einen aktuellen und schnellen
Überblick zu bieten sowie Ihnen Rahmendaten und Informationsmaterial für Ihre
Arbeit zu liefern.
Gerne beantworte ich offene Fragen und liefere weitere Hintergrundinformationen
im persönlichen Gespräch.
Über Ihre Anregungen zu diesem Newsletter freue ich mich.

Viel Spaß beim Lesen!
Ihr Niki Schelle

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Das Recce Rent Rallye Team steht in den Startlöchern für die Saison 2010
Vom 15.03.10

Nach 16 Wochen Rallye-Abstinenz legt das im bayerischen Böbing ansässige Team mit einem Rollout den Grundstein für den Start in die neue Rallye-Saison
 
Böbing, 15. März 2010. Vor dem offiziellen Saisonbeginn nutzten am vergangenen Wochenende sowohl der Suzuki Rallye Cup Sieger 2009 aus Deutschland, Thomas Leipold, als auch der Sieger des gleichnamigen Rallye-Markenpokals aus Frankreich, Jeremi Ancian, ihre Vorbereitungszeit für das bessere Kennenlernen ihrer neuen Wettbewerbsfahrzeuge und besuchten das Recce Rent Rallye Team. Nach einer ausführlichen Einweisung in den Ignis Super 1600 bzw. den Swift Super 1600 spulten beide Cup-Sieger unter Beisein von Team-Chef Niki Schelle das erste Rollout routiniert ab.

© by www.nikischelle.de „Champions zu Gast beim Recce Rent Rallye Team“: Sowohl Jeremi Ancian (links), Sieger des französischen Suzuki Rallye Cup 2009, und sein deutsches Pendant, Thomas Leipold mit seiner Beifahrerin Lena-Linda Kaufmann (rechts), beim ersten Kennenlernen ihrer neuen Einsatzfahrzeuge. Ziel der Testfahrt war es für Thomas Leipold die erste Probefahrt mit seinem neuen Einsatzfahrzeug, dem Ignis Super 1600, zu absolvieren. Der Schlüchterner der zusammen mit seiner Beifahrerin Lena-Linda Kaufmann den letztjährigen Suzuki Rallye Cup in Deutschland gewonnen hat, plant mit dem Boliden derzeit einen Einsatz in Deutschland. Nach dem werksseitigen Ausstieg von Suzuki Deutschland ließ Leipold sich die gewonnene Testfahrt im Swift Super 1600 auszahlen und nutzt das Budget nun als Anschubfinanzierung für den Kauf seines neuen Rallye-Autos.
 
Auch Jeremi Ancian nutzte den Test um seinen neuen Rallye-Boliden – den Swift Super 1600 – besser kennenzulernen. Der Gewinner des französischen Suzuki Rallye Cup 2009 plant zusammen mit Suzuki France den Start im Rahmen der französischen Rallye Meisterschaft.
Die Jungfernfahrt zusammen mit seinem neuen Einsatzteam, dem Recce Rent Rallye Team, wird schon am nächsten Wochenende im Rahmen der 50. Rallye Le Touquet vom 19. bis 21. März 2010 stattfinden.

„Aufgrund des begrenzten Budgets hatten wir in der Vorbereitung dieser Saison nicht sehr viele Testmöglichkeiten. Umso mehr freut es mich, dass der erste Rollout und Test sehr gut verlaufen ist und die Chemie zwischen Pilot und Fahrzeug auf Anhieb stimmt“, so Niki Schelle, der mit Vorfreude dem ersten Lauf entgegenfiebert.


Das Recce Rent Rallye Team auf Missionarsarbeit in Italien unterwegs
Vom 23.11.09
Das Recce Rent Rallye Team auf Missionarsarbeit in Italien unterwegs

Der schnelle Bayer Niki Schelle überzeugt auf italienischem Terrain mit seinem Suzuki Swift Super 1600 und verweist seine Konkurrenten auf die Plätze

Böbing, 23. November 2009. Nach einer längeren Rallye-Abstinenz und einer Saison mit zahlreichen Projekten als Einsatzteam hat sich Niki Schelle (43) - Firmeninhaber und Teamchef des Recce Rent Rallye Team - am vergangenen Wochenende selbst belohnt und sich hinters Lenkrad seines Swift Super 1600 geklemmt und prompt für Furore gesorgt. Bei der 2. Rallye Ronde Marche vom 21. - 22. November 2009 belegte der schnelle Bayer zusammen mit seiner Beifahrerin Heidrun Haner (21) aus München auf seinem Swift Super 1600 den 1. Platz in seiner Klasse (S16) und lies auch alle anderen frontangetriebenen Fahrzeuge hinter sich. Mit einem mehr als respektabelen 21. Platz im Gesamtklassement fuhr er zudem im 106 Teilnehmer großen Starterfeld ins vordere Drittel und verwies zahlreiche Fahrzeuge der höheren Klassen auf die Plätze. Die italienische Rallye in der mittelitalienischen Region der Marken ist berüchtigt für seine kurvige 11,07 km lange und mit zahlreichen Höhen und Tiefen übersäte Schotter-Wertungsprüfung (WP) "Monte Nero", die die unterschiedlichsten Streckencharakteristika aufweist und insgesamt vier Mal durchfahren wird. So berüchtigt die Rallye, so prominent die Teilnehmer und so zahlreich das Publikum. Neben dem ehemaligen WM-Piloten Schelle gingen unter anderen auch der Meister der italienschen Rallye-Meisterschaft, Paolo Andreucci, und der MotoGP-Fahrer Alex de Angelis an den Start.
Für weitere Spannung sorgten die 106 Teams von denen gerade mal 86 ins Ziel kamen. Umso erfreulicher zeigt sich Schelle, dass er zu den Finalisten zählt und resümiert die Rallye wie folgt: "Es hat mir mal wieder unheimlichen Spaß gemacht selbst ins Lenkrad zu greifen! Alles hat wunderbar funktioniert, das Team hat mir ein tolles Auto, das problemlos lief, vorbereitet und ich konnte zusammen mit Heidrun die Performance gekonnt und zielsicher umsetzen. Die Charakteristik der Rallye war zudem sehr fordernd und anspruchsvoll - genau wie ich es mag! Der italienische Flair hat sein Übriges getan. Alles in allem ein geniales Wochenende mit einem tollen Resultat für das ganze Team und eigentlich ein würdiger Saisonabschluss!"

Nach diesem Rallye-Wochenende in eigener Mission wollte sich das Recce Rent Rallye Team eigentlich in die Winterpause begeben. Nun wird aber überlegt an weiteren Läufen der Winter-Schottermeisterschaft „Race Day Ronde Terra“ in Italien teilzunehmen. Ansonsten bereitet sich das Team wieder neben Rallye-Lehrgängen weiter als Einsatz-Team auf nationaler und internationaler Ebene auf die nächste Saison vor.


AMC Burgau DMSB Nat.-A-Lizenzlehrgang
Vom 03.09.09

Liebe Motorsportfreunde,

getreu dem Motto „Get ready to Race“ möchten wir Euch rechtzeitig nach der Sommerpause auf die nächste Saison einstimmen und bieten einen Motorsport-Lizenzlehrgang zum Erhalt der DMSB Nat. A Motorsportlizenz für Neueinsteiger als auch für Piloten mit ersten Erfahrungen an.

Qualifizieren Sie sich für die „Lizenz zum Rennfahrer“ und nutzen Sie den Lehrgang zur Auffrischung der eigenen Fahrfähigkeiten. Machen Sie sich fit für die Straße und meistern Sie auftretende heikle Situationen routiniert und souverän.

DMSB Motorsport Nat.-A-Lizenzlehrgang
Samstag, dem 26. September 2009
Fahrtrainingsgelände des AMC Burgau e.V. im AvD
in 89331 Burgau, Industriestrasse 42

Bei eventuellen Rückfragen steht Ihnen das Organisationsteam unter der Rufnummer 06221-6599 706 gerne zur Verfügung.

Das Teilnehmerkontingent für den Lehrgang ist auf 14 Personen begrenzt, die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 8 Personen und der Anmeldeschluss ist am Freitag, den
18. September 2009.

Bitte lassen Sie uns Ihre Anmeldung rechtzeitig zusammen mit dem ausgefüllten und unterschriebenen Haftungsverzicht sowie der Kopie des gültigen Führerscheins zukommen, wir vergeben das verfügbare Kontingent nach Eingang der Anmeldungen.

Mit motorsportlichen Grüßen
Ihr Organisationsteam

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Sonderschichten für das deutsche Recce Rent Rallye Team
Vom 02.08.09
Sonderschichten für das deutsche Recce Rent Rallye Team

Sonderschichten für das deutsche Recce Rent Rallye Team nach dem siebten Lauf zur Junioren Rallye Weltmeisterschaft (JWRC) in Finnland
Nach der erfolgreichen Podiumsplatzierung und der tadellosen Fahrt des französischen Fahrerduos Bonato/Boulloud beim sechsten Lauf zur JWRC in Polen gibt es nun „Heimarbeit“ für das Team

Böbing, 2. August 2009.
Nach dem diesjährigen Rallye Weltmeisterschaftslauf im Land der tausend Seen, der Neste Oil Rally Finnland, die vom 30. Juli bis 2. August 2009 rund um Jyväskylä ausgefahren wurde, reist das deutsche Einsatzteam in der JWRC – das Recce Rent Rallye Team – ohne Punkte, dafür aber nach einem Unfall seiner Piloten mit Arbeit wieder nach Hause.


Nach den beiden Vorzeigeresultaten beim fünften und sechsten Lauf zur diesjährigen Junioren Rallye Weltmeisterschaft (JWRC) auf Sardinien und in Polen, die das im bayerischen Böbing ansässige Team mit seinen französischen Piloten Yoann Bonato (25) und Benjamin Boulloud (25) auf dem vierten und dritten Rang beendete, muss das Team nun die Lederhosen gegen Mechanikeranzüge tauschen.

© by www.nikischelle.de Zwar ließ die erste Etappe am Freitag noch auf viel hoffen, denn dort war das von Suzuki France und der Skiregion Les2Alpes unterstützte Team lange Zeit auf Podiumsfahrt unterwegs. Auf Platz drei hinter dem finnischen Gaststarter Pinomäki und dem Führenden Prokop liegend, musste das Piloten-Duo zwar den Streckenbedingungen mit einem Plattfuß ersten Tribut zollen, doch ein ebenfalls zufriedenstellender vierter Rang am Ende des Tages machte das Team zuversichtlich für die zweite Etappe.

Trotz allem: Schon auf der ersten Wertungsprüfung (WP), der WP 11, am Samstag war der Traum für das Recce Rent Rallye Team ausgeträumt. Ein kleiner Fahrfehler des Piloten, der die Idealline in einer Kurve nur minimal verfehlte, hebelte das Einsatzauto, den Swift Super 1600, aus und das Fahrzeug überschlug sich. Fahrer und Beifahrer blieben zwar dank der sowohl sehr guten Sicherheitsausstattung des Swift Super 1600 als auch der vorbildlichen Auf- und Vorbereitungsmaßnahmen des Teams unverletzt, doch an ein Weiterfahren war nicht zu denken.

© by www.nikischelle.de „Schade, es hat alles so gut begonnen. Yoann ist von Anfang an richtig gut dabei gewesen, hat gute Zeiten gefahren und das Team war natürlich motiviert, die Erfolge aus Sardinien und Polen sogar noch zu toppen. Aber hätte, wäre, wenn, im Rallye-Sport geht es nun mal eng her und jede Kleinigkeit kann in diesem Spitzensport sofort Konsequenzen haben und bestraft werden! Die Hauptsache ist, dass es Yoann und Benjamin gut geht, den Rest bekommen wir schon wieder hin – dafür gibt es ja uns. Auch wenn es für die beiden Piloten nun budgetär eng aussieht, wir werden den Schaden zu Hause erst einmal genau analysieren und dann über die weitere Saison nachdenken. Selbst wenn es für die Mannschaft ein paar Sonderschichten bedeutet, so sind wir mit Herzblut bei der Sache und bekommen den Swift Super 1600 für den nächsten Einsatz auf jeden Fall wieder flott. Jetzt also erst einmal herzliche Gratulation an Martin Prokop, sein Team und Citroen, die mehr als verdient die diesjährige Meisterschaft für sich entschieden haben“, resümiert Teamchef Niki Schelle, der die Rallye von zu Hause aus verfolgen musste, da er nach einer Bandscheibenoperation von vor anderthalb Wochen noch das Bett hüten muss.

Alle Endergebnisse, Termine und weitere Infos finden Sie in nachfolgendem Bericht im PDF-Format zum Download:

pdf-Dateiformat Pressemeldung_Sonderschicht für das Recce Rent Rallye Team


Podiumsplatzierung im Osten Juni 2009
Vom 29.06.09
Podiumsplatzierung im Osten Juni 2009

Der Knoten für das deutsche Recce Rent Rallye Team ist geplatzt: Podiumsplatzierung im Osten
Beim sechsten Lauf zur Junioren Rallye Weltmeisterschaft (JWRC) in Polen konnte das einzige deutsche JWRC-Einsatzteam überzeugen und fuhr mit seinem französischen Fahrerduo auf den dritten Rang

Böbing, 28. Juni 2009. Bei der ORLEN Platinum Rally Poland vom 24. – 28. Juni 2009 bestätigte das bayerische Recce Rent Rallye Team seine Form und konnte mit seinen Piloten Yoann Bonato (25) © by www.nikischelle.de und Benjamin Boulloud (25) den vierten Rang des letzten JWRC-Laufs, der vom 20. bis 24. Mai auf Sardinien stattfand, mit dem Platz auf dem Treppchen nun sogar noch toppen.
Das Team rund um Ex-Rallye Profi Niki Schelle ist mit dem Resultat seiner Sprößlinge sehr zufrieden und geht gestärkt und mit voller Zuversicht in die letzten zwei Läufe der diesjährigen Rallye Weltmeisterschaft.

Schon der offizielle Test im Vorfeld der ORLEN Platinum Rally Poland bei dem sich alle Teams erst einmal auf den neuen Lauf im Weltmeisterschaftskalender einschießen mussten, machte zuversichtlich.
Trotz der sehr speziellen Charakteristik der Strecken mit sehr feinem und losem Schotter, der den Swift Super 1600 extrem tief einsinken ließ und einen behutsamen Fahrstil forderte, fanden Fahrer und Co-Pilot rasch die richtige Balance.

© by www.nikischelle.de Doch ausruhen konnte sich das von Suzuki France und der Skiregion Les2Alpes unterstützte Team dennoch nicht. Schon auf der ersten Etappe am Donnerstag ließ ein kleiner Zwischenfall auf Wertungsprüfung (WP) 4 das Herz des Teamchefs kurzzeitig stocken. Die Piloten hatten einen Strohballen touchiert und so die Front ihres Wettbewerbsboliden beschädigt. Nach einer kurzen Überprüfung im Service gab es aber Entwarnung: Lediglich Schönheitsreparaturen waren an der Frontpartie zu verrichten.

Nicht minder spannend machten es die beiden Sieger des französischen Suzuki Rallye Cup 2008 am Folgetag. Bei einer Wasserdurchfahrt auf WP 9 erwischte Bonato eine ungünstige Spurrille, die seinen Swift Super 1600 extrem tief in das Wasser einsinken ließ und Fahrer und Beifahrer eine Dusche auf der heissen Hatz durch das polnische Gebiet rund um Mikolajki verpasste.

Ohne größere Blessuren blieb das Team am Sonntag, fuhr im Regen auf Ankommen und profitierte letztlich vom Ausfall des Spitzenreiters Michal Kosciuszko, der auf WP 16 einen Unfall hatte und daraufhin nicht mehr weiterfahren konnte.

„Ich bin mit der Leistung des ganzen Teams überaus happy und freue mich riesig über unsere erste Podiumsplatzierung. Endlich konnten wir unsere Performance zeigen und hatten zudem noch das im Motorsport so wichtige letzte Quäntchen Glück. Ich freue mich nun auf die nächste Rallye, die uns vom 29.7. bis 2.8. nach Finnland führt und denke, dass wir die Erfahrung von Polen mitnehmen können und uns gestärkt und motiviert der neuen Herausforderung stellen, so Teamchef Niki Schelle zufrieden.

Endergebnisse und aktuellen Meisterschaftsstand JWRC findet Ihr im nachfolgenden Anhang:

pdf-Dateiformat Podiumsplatzierung im Osten Juni 2009


Pech für das deutsche Recce Rent Rallye Team beim Junior-WM Lauf in Portugal
Vom 26.04.09
Pech für das deutsche Recce Rent Rallye Team beim Junior-WM Lauf in Portugal

Ein Unfall stoppt das einzige deutsche Rallye Einsatzteam in der diesjährigen Junioren Rallye-Weltmeisterschaft und verhindert Podiumsplatzierung.

 

Alle Infos lesen Sie unter nachfolgend eingestelltem Presseartikel:

pdf-Dateiformat Junior-WM Lauf in Portugal